Eine Initiative aus AbL, NABU, WWF, BUND, Biokreis, Bioland und anderen fordert Anerkennung für Vielfalt auf dem Acker.

Abwechslungsreiche Fruchtfolgen sind ein Win-Win für Natur und Landwirtschaft: Sie fördern Bodenfruchtbarkeit und Artenvielfalt und reduzieren zugleich den Einsatz von Dünge- und Pflanzenschutzmitteln. Ob Dürre oder niedrige Weltmarktpreise - wer mehr Kulturen anbaut, ist wirtschaftlich resilienter und streut sein Risiko. Als gängige Praxis sind weite Fruchtfolgen auf etlichen landwirtschaftlichen Betrieben daher längst Standard.

Auch wer EU-Agrargelder erhalten möchte, muss derzeit Vorgaben zum Wechsel auf dem Acker umsetzen. Diese Regelung möchten viele LandesagrarministerInnen jetzt kippen.

Statt eines Endes der Fruchtfolge-Regeln braucht es Anerkennung und Geld für Landwirt:innen, die beim Arten- und Naturschutz besonders vorangehen. Um den wichtigen Einsatz und die Arbeit der landwirtschaftlichen Betriebe sichtbar zu machen, sind unter dem Motto #ZeigDeineFruchtfolge bundesweit Landwirt*innen aufgerufen, den Anbau ihrer Kulturen vorzustellen.

So geht’s konkret: Wer bei der Aktion mitmachen will, postet auf mindestens einer der gängigen Social-Media-Plattformen ein Foto oder Video von der aktuell angebauten Kultur(en) mit dem Hashtag #ZeigDeineFruchtfolge und zählt die vorherigen und künftigen Fruchtfolgen auf.

Zur Meldung: https://www.abl-ev.de/apendix/news/details/initiative-fordert-anerkennung-fuer-vielfalt-auf-dem-acker

Der Vorstand der
AbL Rheinland-Pfalz-Saarland


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