Fluch oder Segen?

Ist ein Wandel in der Agrarpolitik möglich?

WANN? Donnerstag, den 15. Februar um 18 Uhr
WO? Naturfreundehaus, Limbacher Straße 8, 66459 Kirkel

MaisViele Bauern waren mit ihren Treckern auf der Straße. Der Auslöser für ihre Proteste war die Streichung der Nachlässe für KfZ-Steuern und Agrardiesel. Die geplanten Kürzungen wurden zwar teilweise zurückgenommen, trotzdem gehen die Proteste weiter. Das zeigt, dass der Unmut viel tiefer liegt. Jahrzehnte fehlgeleiteter Agrarpolitik haben dramatische Folgen in der Landwirtschaft hinterlassen.

Die Klimakrise verschärft sich rasant und stellt schon jetzt weltweit Menschen vor existenzielle Probleme, gerade im Hinblick auf Landwirtschaft und Ernährung. Bäuerinnen und Bauern geraten in einen gefährlichen Abhängigkeitsstrudel.

In der EU gibt es Bemühungen um eine schnelle Abschwächung der EU-Gentechnikregeln, die den Erhalt von Wahlfreiheit, Sicherung der gentechnikfreien konventionellen und ökologischen Lebensmittelerzeugung, Transparenz und Schutz der natürlichen Lebensgrundlagen gefährden und die strikte Regulierung neuer Gentechniken für die Landwirtschaft abbauen wollen.

*** Wie ist die aktuelle Lage nach der Abstimmung der EU Kommission zur Gentechnik im Dezember 2023 und was bedeutet diese Entscheidung für Verbraucher*innen, Bauern und Bäuerinnen

*** Was sagen aktuelle Studien zur grünen Gentechnik, welche Nachweisverfahren gibt es? Welche Auswirkungen hätte die neue Gentechnik (NGT) in der Landwirtschaft für Verbraucher und Verbraucherinnen?

*** Was kann jeder/jede Einzelne tun, gibt es Aussichten und Lösungen?

Mit Annemarie Volling, Mitarbeiterin der AbL (Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft) und zuständig für das Netzwerk gentechnikfreie Land- und Lebensmittelwirtschaft

Eine Veranstaltung der Arbeitsgemeinschaft (AbL) Saarland/Rheinland Pfalz in Kooperation mit der Rosa Luxemburg Stiftung, der Bliesgauölmühle, RLS und Naturfreunde Saar.


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