- Wege zu einer fairen Agrarpolitik -

Viele LandwirtInnen sind in den vergangenen Wochen mit ihren Treckern auf der Straße. Der Auslöser für die Proteste war: Nachlässe für KfZ-Steuern und Agrardiesel sollten weg. Die geplanten Kürzungen wurden zwar teilweise zurückgenommen. Trotzdem gehen die Proteste weiter.

Ein Gespräch mit Ottmar Ilchmann, Landesvorsitzender der Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (AbL) Niedersachsen

Hier geht es zum Podcast!

Kundgebung und Petitionsübergabe vor dem Europäischen Parlament

* WANN: DIENSTAG, 06.02.2024  
* KUNDGEBUNG 12:00 UHR  
* PETITIONSÜBERGABE AN EUROPAABGEORDNETE CA. 14:30 UHR  
* ORT: VOR DEM EUROPÄISCHEN PARLAMENT IN STRAßBURG

Das Europäische Parlament wird am 6. Februar 2024 in Straßburg über den von der Europä­ischen Kommission initiierten Vorschlag zur Deregulierung von neuen Gentechniken debat­tieren. Die Abstimmung dazu findet voraussichtlich am 7. Februar statt.

Vor dem Parlament gibt es eine Kundgebung von europäischen Bauern- und Umweltorga­ni­sationen, bei der BÄUERIN BARBARA ENDRASS, Vorstand AbL Baden-Württemberg aus Wangen (Allgäu) sprechen wird. Sie hat die PETITION GESTARTET: „KENNZEICHNUNG UND REGULIERUNG ALLER GENTECHNIK-PFLANZEN ERHALTEN!“, die im Anschluss stellvertretend einigen Europa­parlamen­tariern übergeben wird, um sie aufzufordern, die Deregulierung von neuen Gentechniken abzulehnen.

Der Druck von rechts ist allgegenwärtig und macht auch im ländlichen Raum keinen Halt. Bereits in der Geschichte wurde die bäuerliche und ökologische Landwirtschaft immer wieder von rechtsextremen Strukturen instrumentalisiert. Und auch heute beanspruchen rechte Gruppierungen die Förderung bäuerlicher und ökologischer Landwirtschaft und den Erhalt kleinerer und mittlerer Betriebe für sich. Sie setzen sich ebenfalls für eine gentechnikfreie Landwirtschaft, rückstandlose und ökologische Nahrungsmittelproduktion, gegen Bodenspekulationen, gegen Freihandelsabkommen u.v.m. ein.

Diese vermeintlichen Überschneidungen entbehren jedoch jeglicher Gemeinsamkeit mit unseren Überzeugungen und sind somit auch keine Grundlage für eine Zusammenarbeit.

Bereits im Juli 2020 hat sich der Bundesvorstand der AbL deutlich gegen rechtes Gedankengut und Hetze ausgesprochen, Lesen Sie hier die komplette Stellunsgnahme in einer PDF-Datei.

Einladung zur Mitgliederversammlung der Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft Eifel e.V.
Landesverband Rheinland-Pfalz und Saarland

Sonntag, 18. Februar 2024 ab 09:30 Uhr

Weingut Werner Görgen
Bahnhofstraße 14 (Am Maare-Mosel-Radweg)
D - 54518 Platten / Mosel

Tagesordnung:

09:30 – 10:00 Uhr Ankunft, Kaffee
10:00 – 10:05 Uhr Begrüßung, Protokollführung
10:05 – 11:05 Uhr Referat Hans-Joachim Bannier (Online zugeschaltet): Ökologische Apfelzüchtung statt Neuer Gentechnik CRISPR/Cas
11:05 – 11: 30 Uhr Fragen & Antworten zum Thema
11:30 – 12:00 Uhr Bericht Bundesaktivitäten von unserem Bundesgeschäftsführer Bernd Schmitz

12:00 – 12:45 Uhr Mittagspause/-essen

12:45 – 13:00 Uhr Bericht über Landesaktivitäten
13:00 – 13:20 Uhr Kassenbericht und Entlastung des Vorstands
13:20 – 14:00 Uhr Wahl des Wahlleiters, Neuwahlen Kassenprüfer, Neuwahlen Vorstand
14:00 – 14:30 Uhr Resümee - Aussprache/Zeit für Mitgliederinput
14:30 – 16:00 Uhr Fahrt zum Betriebsrundgang Paul Brandsma http://www.demeterhofbreit.de/

Mittagessen gibt es in der dortigen Gastronomie (zahlt jeder selbst)

Hiermit laden wir Dich/Euch recht herzlich ein.
Damit die Küche planen kann bitten wir um eine kurze Anmeldung bis 10.02.2024 an Marlene 0175-3481805 Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.

Für den Landesvorstand, 26. Januar 2024,
gez. Marlene Herzog, Ralf Wey

Hier können Sie die Einladung/Tagesordnung als PDF herunterladen.

Fluch oder Segen?

Ist ein Wandel in der Agrarpolitik möglich?

WANN? Donnerstag, den 15. Februar um 18 Uhr
WO? Naturfreundehaus, Limbacher Straße 8, 66459 Kirkel

MaisViele Bauern waren mit ihren Treckern auf der Straße. Der Auslöser für ihre Proteste war die Streichung der Nachlässe für KfZ-Steuern und Agrardiesel. Die geplanten Kürzungen wurden zwar teilweise zurückgenommen, trotzdem gehen die Proteste weiter. Das zeigt, dass der Unmut viel tiefer liegt. Jahrzehnte fehlgeleiteter Agrarpolitik haben dramatische Folgen in der Landwirtschaft hinterlassen.

Die Klimakrise verschärft sich rasant und stellt schon jetzt weltweit Menschen vor existenzielle Probleme, gerade im Hinblick auf Landwirtschaft und Ernährung. Bäuerinnen und Bauern geraten in einen gefährlichen Abhängigkeitsstrudel.

In der EU gibt es Bemühungen um eine schnelle Abschwächung der EU-Gentechnikregeln, die den Erhalt von Wahlfreiheit, Sicherung der gentechnikfreien konventionellen und ökologischen Lebensmittelerzeugung, Transparenz und Schutz der natürlichen Lebensgrundlagen gefährden und die strikte Regulierung neuer Gentechniken für die Landwirtschaft abbauen wollen.

*** Wie ist die aktuelle Lage nach der Abstimmung der EU Kommission zur Gentechnik im Dezember 2023 und was bedeutet diese Entscheidung für Verbraucher*innen, Bauern und Bäuerinnen

*** Was sagen aktuelle Studien zur grünen Gentechnik, welche Nachweisverfahren gibt es? Welche Auswirkungen hätte die neue Gentechnik (NGT) in der Landwirtschaft für Verbraucher und Verbraucherinnen?

*** Was kann jeder/jede Einzelne tun, gibt es Aussichten und Lösungen?

Mit Annemarie Volling, Mitarbeiterin der AbL (Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft) und zuständig für das Netzwerk gentechnikfreie Land- und Lebensmittelwirtschaft

Eine Veranstaltung der Arbeitsgemeinschaft (AbL) Saarland/Rheinland Pfalz in Kooperation mit der Rosa Luxemburg Stiftung, der Bliesgauölmühle, RLS und Naturfreunde Saar.

Was wollen wir mit unserem Protest?

Sebastian und Lilli sprechen von den großen Herausforderungen in der Landwirtschaft. Von der Abhängigkeit von Subventionen und dem Wetter, von der Klimakrise und fehlender Planungssicherheit. Sie sprechen auch von den Gefahren von Krieg und rechten Ideologien und warum wir Bäuerinnen und Bauern jetzt mehr denn je zusammenstehen müssen.

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