Der neue AbL-Newsletter vom 27.3.2024 ist da.

  • Bundesregierung darf sich nicht der Agrarindustrie beugen!
  • Macht der Milchbauern stärken
  • Mailaktion: Investoren raus aus der Landwirtschaft
  • Über 100.000 Menschen fordern: Gentechnikfreiheit sichern!
  • Warum eine Tierwohlabgabe sinnvoll ist
  • Bäuerlich, ökologischer, gerecht: Unsere Treckerdemo mit Wir haben es satt!
  • Marburger Aktionsplan für zukunftsfähige Ernährungssysteme europaweit
  • AbL in den Medien

 

Der Newsletter kann HIER direkt angefordert werden.

Viel Spass beim Lesen wünscht
Der Vorstand der AbL Rheinland-Pfalz-Saarland

 

Georg Janßen, ehemaliger Geschäftsführer der Bundes-AbL und Geschäftsführer der IG Nachbau weist darauf hin, dass ärztliche Sachverständigenbeirat Berufskrankheiten jetzt empfohlen hat, „Parkinson-Syndrom durch Pestizide“ als Berufskrankheit anzuerkennen.

Faktisch ist damit "Parkinson erworben durch Pestizide" schon jetzt als Berufskrankheit anerkannt. Das bedeutet, dass Betroffene jetzt Anspruch auf Unterstützung und gegebenenfalls Entschädigung haben, zuständig sind die jeweiligen Berufsgenossenschaften.

Weitere Informationen bei der Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt --> KLICK!

Vorstand der AbL Rheinland-Pfalz-Saarland

Die AbL-Rheinland-Pfalz-Saarland weist auf die Herdenschutzseite des DVL (Deutscher Verband für Landschaftspflege) hin.

Dort werden schön aufbereitet Praxiswissen vermittelt, Schulungsunterlagen zur Verfügung gestellt und Demobetriebe vorgestellt. Eine aktuelle Terminübersicht weist auf Veranstaltungen hin.

Herdenschutz ist vor allem in den Wolfs-Präventionsgebieten in Rheinland-Pfalz (LINK) ein wichtiges Thema für Weidetierhalter.

Link zur Seite des DVL: https://www.herdenschutz.dvl.org/

Vorstand der AbL Rheinland-Pfalz-Saarland

Viele von uns Bäuerinnen und Bauern sind gerade mit ihren Treckern auf der Straße. Der Auslöser für die Proteste war: Nachlässe für KfZ-Steuern und Agrardiesel sollten weg. Die geplanten Kürzungen wurden zwar teilweise zurückgenommen. Trotzdem gehen die Proteste weiter. Das zeigt: Der Unmut vieler Berufskolleg*innen liegt viel tiefer. Bürokratie und fehlende wirtschaftliche Perspektiven, der ungebremste Verlust von bäuerlichen Betrieben, wenig wirksamer Arten- und Klimaschutz: Jahrzehnte fehlgeleiteter Agrarpolitik haben dramatische Folgen in der Landwirtschaft hinterlassen.

Die Bundesregierung muss jetzt die Ursachen des Frustes vieler Bäuerinnen und Bauern an der Wurzel packen. Dafür haben wir in einem 6-Punkte-Plan die notwendigen agrarpolitischen Maßnahmen aufgeschrieben. Kanzler Scholz, Landwirtschaftsminister Özdemir und Finanzminister Lindner: Setzen Sie unsere Maßnahmen um und leiten Sie endlich den notwendigen Wandel der Agrarpolitik ein. Ein Weiter so ist keine Option – Zukunft braucht Veränderung!

  1. Ermöglichen Sie den Milchbäuerinnen und -bauern, faire Preise für ihre Produkte zu verhandeln – setzen Sie die Vertragspflicht zwischen Bäuer*innen und Molkereien um!
  2. Unterstützen Sie uns Bäuerinnen und Bauern beim Umbau der Tierhaltung – führen Sie eine Tierwohlabgabe ein!
  3. Sorgen Sie für Ackerland in Bauernhand – wer bereits sehr viel Land besitzt, muss beim erneuten Landkauf eine erhöhte Grunderwerbsteuer zahlen!
  4. Stellen Sie sicher, dass Bäuerinnen und Bauern mit Umweltschutz auch Geld verdienen können – die Prämien der Gemeinsamen Europäischen Agrarpolitik (GAP) für ökologische Leistungen müssen zum Betriebseinkommen beitragen!
  5. Stärken Sie viele und vielfältige landwirtschaftliche Betriebe – sorgen Sie für eine gerechte und soziale Verteilung der Gelder der GAP!
  6. Wenden Sie Einkommensverluste von den Höfen ab und sichern Sie gentechnikfreie Märkte – sorgen Sie für eine weiterhin strenge Regulierung der Gentechnik!

Unterstützen Sie uns, indem Sie unsere Petition bei WeAct.campact.de unterzeichnen!

Milchkühe auf der Weide © AbL, Nürnberger

 Die Verbändegemeinschaft BDM, LSV DEUTSCHLAND, MEG MILCH BOARD, FREIE BAUERN und AbL hat zur geplanten Anwendung des Art. 148 GMO ein Eckpunktepapier herausgegeben.

Lesen Sien Sie HIER die Pressemitteilung!

Gegen die Aufweichung des Gentechnikgesetzes

Um ein neues Gentechnikgesetz der EU zu stoppen, hat eine Biobäuerin aus Wangen im Allgäu im Rahmen einer Petition 92.000 Unterschriften gesammelt. Als Sprecherin des „Aktionsbündnisses gentechnikfreie Landwirtschaft“ übergab sie die bereits in der letzten Woche in Straßburg deutschen Europaparlamentariern. Alle übrigen Abgeordneten des Europäischen Parlaments schickte das Bündnis ein Statement per Mail. Die Parlamentarier sollten daraufhin in Ihrer Sitzung am 7. Februar entscheiden, ob das neue Gesetz in Kraft treten kann. Es sieht vor, Pflanzen, die mit „neuen genomischen Techniken“ gezüchtet werden, konventionell gezüchteten Pflanzen praktisch gleichzustellen.

Zum Beitrag bei RegioTV vom 15.02.2024

Zur Petition "Kennzeichnung und Regulierung aller Gentechnik-Pflanzen erhalten!"

Bauer → Feld → Getreide → Kekse → Cookies!