Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft Rheinland-Pfalz und Saarland

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Rundbrief 2007 PDF Drucken E-Mail
Donnerstag, 3. Mai 2007
Der Landesgeschäftsführer Norbert Worm zeigte in seinem Jahresrückblick auf, wie viel Zeit und Arbeit in der Wiederbelebung eines funktionierenden Landesverbandes steckt. “Aber gemeinsam mit diesem motivierten Vorstand wird auch in Zukunft eine effektive Arbeit im Land möglich sein“ lobte er und plant schon für das nächste Geschäftsjahr- Regionaltreffen in den einzelnen Regionen des Landesverbandes und einen AbL- Landestag in Altenkirchen im Herbst 2006. Fachlich wurden die Anwesenden durch Frau Dr. Andrea Beste, Mainz, Büro für Bodenschutz und ökologische Agrarkultur, in die Materie des nachhaltigen Bodenmanagements und seine Auswirkungen auf die ländliche Region gut informiert.
Zu Beginn ihres Vortrags wies sie deutlich darauf hin, dass auch in den Regionen von Rheinland-Pfalz und Saarland Bodenzerstörung auftritt.
„Dies ist nicht mehr länger nur ein Problem in der 3. Welt- nein- auch hier bei uns gilt es diesem Problem durch gute fachliche Praxis entgegen zu wirken!“ betonte sie. Neben der Bewahrung der Grundlagen zur Erzeugung hochwertiger Produkte, stellte sie die regionale Produktion und Vermarktung als ein Mittel zur Wertschöpfung in den einzelnen Betrieben deutlich heraus. Nach einer regen Diskussion waren sich alle Anwesenden einig, dass neben den Erzeugern auch die Verbraucher ihren Teil – durch Bezahlung fairer Preise – zur Erhaltung der Landwirtschaft beitragen können.
Zum Abschluss der Veranstaltung trug Georg Janßen noch einiges grundsätzliche Aspekte zur Bundesarbeit der AbL und zur gegenwärtigen politischen Situation, in Bezug auf die Landwirtschaft, vor.
„Die Grundsäulen der Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft waren Widerstand und Selbsthilfe, dies sind sie noch heute. Durch die Neugründung des Landesverbandes und seiner Zielsetzung, zum Beispiel im Widerstand gegen die Gentechnik, können auch in den Regionen des Landes klare Zeichen gesetzt werden,“ zeigte er auf. “Durch die Zusammenarbeit verschiedener Gruppen erreicht man viele Menschen im Land und schafft Interesse für die Landwirtschaft!“ Dieser Aussage schlossen sich Vertreter anderer Organisationen, die an der Veranstaltung teilgenommen hatten, an.
Diese Jahreshauptversammlung hat nicht nur dem Vorstand der LandesAbL gezeigt, dass sich die Arbeit des ersten Jahres gelohnt hat, sondern, dass diesem sicherlich noch viele weitere produktive Jahre folgen werden.
Letzte Aktualisierung ( Mittwoch, 27. Juli 2011 )