Arbeitsgemeinschaft bäuerlicher Landwirtschaft Rheinland-Pfalz und Saarland

ABL

Die ABL PDF Drucken E-Mail
Montag, 3. August 2009

 
 
Gentechnik ist sicher.... und die Welt ist eine Scheibe
 
 
 
 
 
 
 
abl
 
 
 
 
 
Landesverband Rheinland-Pfalz - Saarland 

Bäuerliche Interessen vertreten!

Die Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft e. V. ist die bäuerliche Interessenvertretung, die für eine nachhaltige und damit sozial- und umweltverträgliche Landwirtschaft sowie für entsprechendeRahmenbedingungen eintritt.In der AbL haben sich sowohl konventionell als auch ökologisch wirtschaftende bäuerliche Betriebe zusammengeschlossen, die sich vomDeutschen Bauernverband (DBV) nicht in ihrem Sinne vertreten sehen.Zudem finden sich unter den Mitgliedern auch Verbraucher-, Umwelt- und Tierschützer sowie entwicklungspolitisch Engagierte, die den Erhalt einer bäuerlichen Landwirtschaft unterstützen wollen. 

Positionen von Bäuerinnen in die Politik einbringen!

Die AbL hat von Anfang an den BDM (Bund Deutscher Milchviehhalter) in seinem Einsatz für faire Milchpreise unterstützt. Sie arbeitet eng mit dem AgrarBündnis e. V. zusammen, dem heute 24 Verbände mit mehr als einer Million Mitgliedern angehören. Auf europäischer Ebene kooperiert die AbL mit bäuerlichen Organisationen aus anderen EU-Staaten. Das NEULAND-Programm für artgerechte und umweltschonende Nutztierhaltung, wurde von der AbL im Jahr 1988 gemeinsam mit dem Tierschutzbund, dem Bund für Umwelt und Naturschutz (BUND), der Verbraucherintiative sowie der BUKO Agrar-Koordination ns Leben gerufen. Seit 25 Jahren gibt die AbL die Monatszeitung "Unabhängige Bauernstimme" heraus; seit zehn Jahren erscheint im AbLVerlag auch das Jahrbuch "Der Kritische Agrarbericht".

bauernstimme

agrarbericht

 

 

 

 

Die AbL informiert ihre Mitglieder sowie die Öffentlichkeit über wichtige Fragen der Agrarpolitik auf europäischer, nationaler und Bundesländer-Ebene und bezieht dazu Stellung. Dabei vertritt sie die Positionen von Bauern und Bäuerinnen auch im Rahmen der Verbändebeteiligung bei Gesetzesvorhaben.

Das zentrale Anliegen der 

abl 

ist es, die soziale Frage in der Landwirtschaft mit ökonomischen und ökologischen Aspekten in Einklang zu bringen!

Konkrete Projekte in jüngster Zeit sind der Einsatz gegen Gentechnik; gegen die Nachbaugebühren auf Saatgut; gegen die Patente auf Leben; für die Erhaltung der biologischen Vielfalt und gesundes widerstandsfähiges Saatgut; für faire Preise für Lebensmittel und die erfolgreiche Klage gegen die CMA-Gebühren. 

Der Landesverband Rheinland-Pfalz-Saarland vertritt die AbL-Positionen hier vor Ort.

Auf Anfrage vermitteln wir Kontakte zu unabhängigen Rechtsanwälten, Steuerberatern und privaten Beratern für fachliche und organisatorische Fragen. Unser 2008 erarbeitetes "Strategiepapier" "Den ländlichen Raum lebenswert erhalten und gestalten - mit einer wertschöpfenden Landwirtschaft!- mit einer nachhaltigen Agrarund Ernährungskultur!" - analysiert kritisch die aktuelle europäische, deutsche und Rheinland-Pfälzische Agrarpolitik und stellt dieser die wesentlichen Visionen, Standpunkte und Forderungen einer aus AbL Sicht schlüssigen und nachhaltigen Agrarpolitik in wichtigen Punkten gegenüber.

strategie

 

 

 

 

Das Strategiepapier der Landes-AbL, kann gegen eine Schutzgebühr von 12,50 Euro bei der Geschäftsstelle in Gerolstein (s. Adressen) bestellt werden.

 

Wir von der Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft Rheinland-Pfalz/Saarland fordern:

1. Diversifizierte Betriebe unterschiedlicher Größen

mit vielfältiger Einkommensstruktur sind zu fördern,

sie sichern flächendeckende Landbewirtschaftung

und touristische Entwicklung.

2. Regionales Wirtschaften sichert Einkommen in

den ländlichen Regionen und ist daher auf allen

Ebenen zu unterstützen.

3. Die Arten- und Sortenvielfalt für eine nachhaltige

Landwirtschaft ist zu sichern. Wirtschaftliche

Nutzung, Natur- und Tierschutz widersprechen sich

langfristig nicht. Der Ökolandbau muss Leitbild werden.

Die Forschung für eine nachhaltige

Landwirtschaft muss intensiviert werden.

4. Die freie Wahl von Verbrauchern und

Landwirtschaft ist zu sichern; Patente auf Pflanzen

oder Tiere sowie Agrogentechnik sind aktiv zu verhindern.

5. Das Konzept der Leitbetriebe = Bauernhöfe als

Lernorte muss gefördert werden.

6. Die Kooperation von Betrieben bei Produktion

und Vermarktung ist zu erleichtern und zu fördern.

7. Die Quotenregelung der Milch folgt einem am

Marktbedarf orientierten System für Inhabergeführte

Betriebe mit festgelegten Marktzugangsmengen und

Marktpreisen.

8. Die "Hofnachfolge außerhalb der Familie",

"Soziale Projekte auf Höfen" sowie "Archehöfe"

müssen eine eigenständige Förderstruktur erhalten;

mit spezieller Beratung und finanzieller

Unterstützung.

9. Die Förderung der privaten Beratung muss entbürokratisiert

und praxisorientierter gestaltet werden.

10. Die Förderung von Investitionen sollte von

einer prozentualen auf eine Festbetragsförderung

pro Einheit umgestellt werden, um kostengünstige

Baumaßnahmen zu erleichtern und die Verschuldung

der Betrieb nicht unnötig zu verstärken.

Forderungen aus dem Strategiepapier.

 

Weitere Infos und Kontakt:

AbL-Landesverband Rheinland-Pfalz - Saarland

Geschäftsführer

Norbert Worm

Römerstraße 1

56548 Gerolstein

06558-8621 Fax 900128

Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spam-Bots geschützt, Sie müssen Javascript aktivieren, damit Sie es sehen können

1. Vorsitzender

Ralf Wey

Maifeldstraße 15

56332 Moselsürsch

02605-952730 Fax 952732

2. Vorsitzender

Hans-Joachim Jansson

Quirnbacher Straße 7

56244 Vielbach

02626-8613 Fax 900218

Homepage des AbL-Landesverbandes:

http://www.abl-rlp-saar.de

Homepage der Bundes-AbL :

http://www.abl-ev.de

Monatszeitung "Unabhängige Bauernstimme":

http://www.bauernstimme.de

 

Letzte Aktualisierung ( Donnerstag, 3. September 2009 )